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Die Geschichte der Sprengstofffabrik Hirschhagen

Exkursion 

26. April 2026


10:30 – 14:30 Uhr
Treffpunkt Fürstenhagen Bahnhof 


In Hirschhagen wurde eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte geschrieben. Etwa 1.000 ungarische Jüdinnen wurden aus Auschwitz hierher deportiert, um Sprengstoff herzustellen. Die Führung über das Areal der nationalsozialistischen Sprengstofffabrik erzählt die Geschichte dieses Ortes und der Menschen, die hier zur Arbeit gezwungen wurden und dabei allzu oft den Tod fanden. Erläutert werden die Produktion von Sprengstoffen und Munition, die lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen sowie der Tagesablauf der zur Arbeit gezwungenen Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt sind die durch die Rüstungsindustrie verursachten Umweltschäden im Boden und Grundwasser sowie die Sanierungsmaßnahmen, die Mitte der 1980er Jahre begannen. 

Weitere Informationen zu Kosten und Anmeldung finden Sie auf der Website der vhs.

Die Exkursion findet u. a. in Kooperation mit der vhs Region Kassel statt.